Angaben zum Objekt:
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Wohn- und Gewerbeobjekt
Steinweg 11
34286 Spangenberg- Elbersdorf
Es handelt sich um ein ursprünglich bäuerliches Anwesen, Baujahr 1670, das ab 1902 auch
eine Schankwirtschaft beherrbergte und in dem zur Zeit eine Speisegaststätte mit
Gartenwirtschaft mit 30 Sitzplätzen betrieben wird ("Gans im Grünen").
Das Haus hat eine bebaute Fläche von 289 qm auf einem 1.145 qm
großen Grundstück am Dorfanger gelegen. Daran vorbei führt der Deutsche Fernwanderweg
„
Alpen – Ostsee“.
Der Ort Spangenberg ist Luftkurort, in Waldhessen gelegen; durch ihn hindurch verläuft
die Ferienstraße Alpen-Ostsee. Über die BAB 7, Anschluß Melsungen, ist die
Verkehrsanbindung an die nordhessische Großstadt Kassel in ca 45 Minuten gegeben.
Dem einheitlich im Fachwerkstil renovierten Ort entspricht das o.g. Objekt durch seine
Bauweise :
Eichenholzfachwerk in Ständerbauweise, gehalten in anthrazit und weiß. Der Sockel ist
aus behauenen Buntsandsteinblöcken. Die Giebelseite und die hintere obere Hausfront sind
mit Biberschwänzen verkleidet.
Der Aufgang des Hauses von der Straße her führt innen über eine 6-stufige breite
Steintreppe in das Untergeschoß im Hochparterre mit 2,45 m Höhe. Hier befinden sich die
Gasträume, ein ehemals als private Küche genutzter Raum und ein Wohnraum (114 qm),
welcher an die Küche grenzt und an einen noch renovierungsbedürftigen großen Saal
von 88 qm, der ebenfalls vom Aufgang her durch eine 3stufige Treppe zu erreichen ist und
ehemals Veranstaltungsraum war. Die Fußböden sind mit Terrakotta-Platten ausgelegt,
Teile des Untergeschosses werden über eine Fußbodenheizung beheizt.
Zwischen Gasträumen und Flur dient ein Kamingrundofen in Schamottummauerung als
zusätzliche gemütliche Heizung Aus dem Untergeschoss führt eine Holztreppe in das als
Wohnung genutzte 2,35 m hohe Obergeschoß mit 4 Wohnräumen, Küche, Flur und großem,
modern mit Dusche, Wannenbad und Doppelwaschbecken ausgestatteten Badezimmer. Besonderheit
der 129 qm großen Wohnung ist ein nur noch selten anzutreffendes Knecht/ Magd- Zimmer.
Die Böden der Wohnung sind teils mit neuen, teils mit alten Dielenfußböden gedeckt, die
Wände bestehen nach Maßgabe des Denkmalschutzes aus Eichenholzfachwerk mit neuem Lehm-
sowie Kalksandputz und sind gekälkt. Die Türen sind z. T. original erhaltene
Barocktüren aus Eichenholz, sämtliche Fenster sind erneuert durch Eichenholz-
Kastenfenster.
Aus der Wohnung im Obergeschoß führt eine Holztreppe in das noch nicht ausgebaute
Dachgeschoß von 289 qm. Ehemals befanden sich hier eine Dachwohnung und der Fruchtboden.
Der Boden ist Lehmschlag, teilweise gedielt.
Das Kellergeschoß ist in der straßenabgewandten Seite des Hauses zu ebener Erde. Hier
befinden sich Wirtschaftsküche, Lagerraum, Gaszentralheizung, Werkstatt, die Toiletten
der Gastwirtschaft und die ehemalige Remise, jetzt mit Glasfront gegenüber dem
davorliegenden Freisitz und dem Hof abgetrennt. Die nach vorn liegenden Anteile das Hauses
sind mit einem Kriechkeller unterkellert, der Lagerraum und Bierkeller beherrbergt. Die
Fußböden in Toiletten, Flur und Remise sind mit Terracotta-Platten gedeckt.
Die Flächen hinter und neben dem Haus sind mit Kunststeinpflaster befestigt. Ein massiv
gebautes Gebäude mit ca 45 qm Grundfläche, anderthalbgeschossig, dient als Werkstatt und
Gartenhaus. Das Gebäude ist voll erschlossen. Davor ist eine etwa 55 qm große,
überdachte Fläche, die als Freisitz genutzt wurde. Der Rest des Grundstücks ist ein
Grasgarten mit kleiner Anbaufläche und einem schönen Apfelbaum.
Links angrenzend an das Grundstück mit ca 1,5 m Abstand befindet sich ein weiteres
Fachwerkhaus mit Hof und Garten, rechts angrenzend ein Garten mit entfernter stehendem
Einfamilienhaus, abgetrennt durch einen Drahtzaun.
Das Objekt hat einen aktuellen Schätzwert ( 27.10.1997) von 256.937,-Euro. Gegenwärtiger
VB: 158.388,-Euro |
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