| Lage 17329 Krackow Die Gemeinde Krackow ist Teil des Amtes Löcknitz- Penkun im Landkreis Uecker-Randow und hat ca. 500 Einwohnern. Das Amt Löcknitz-Penkun liegt im Osten von Mecklenburg-Vorpommern unmittelbar an der Grenze zur Republik Polen. Eine Lage, die beste Voraussetzungen bietet, Skandinavien, Osteuropa, besonders Polen und das Baltikum wirtschaftlich zu erschließen. Hier in Vorpommerns unverwechselbarer Endmoränenlandschaft mit ihren leichten Hügeln, kleinen Seen, den weiten Feldern, Wiesen und Wäldern und der Nähe zur Oder lebt es sich ruhig und beschaulich. Gefesselt von dieser urwüchsigen Natur kann man manche Alltagssorgen vergessen. Trotzdem wohnt man hier nicht am Ende der Welt sondern eigentlich am Rande der großen Wirtschaftsmetropole und Hafenstadt Stettin mit ihren modernen Geschäften und einer guten Infrastruktur. Durch diese unmittelbare Nähe zu Stettin und die offenen Grenzen ist der Handelsaustausch sprunghaft angestiegen und die Nachfrage an Wohnraum in der Region durch Bürger aus Stettin hat stark zugenommen. Die Versorgung in Krackow entspricht der ländlicher Bereiche, weitere Dienstleistungen können in Penkun (ca. 5km), Löcknitz (ca. 13 km), Linken (ca. 15km) oder direkt in Stettin (ca. 25km) in Anspruch genommen werden. Die Region und damit auch Krackow ist durch die Bahnstrecke Hamburg - Rostock - Stettin mit dem Bahnhof in Löcknitz sowie über die Autobahn A11 verkehrsmäßig sehr gut angebunden. Zur Auffahrt Penkun an der A11 sind es ca. 3km. Diese verkehrsgünstige Lage ermöglicht eine schnelle Anbindung an die Hafenstadt Stettin wie auch an die Zentren der Region und darüber hinaus. Von Berlin nach Krackow sind es ca. 115km. In die Kreisstadt Pasewalk sind es ca. 30km, ins brandenburgische Prenzlau ca. 28km. Das Grundstück mit dem ehemaligen Vierseitenhof liegt in der Ortsmitte der Gemeinde Krackow. Zur Gemeinde Krackow gehören die Ortsteile Battinsthal, Schuckmannshöhe, Hohenholz, Kyritz und Lebehn. Die Gemeinde Krackow ist eine slawische Ortsgründung, d. h., das Dorf wurde nach 600 u. Z. angelegt. Die Bedeutung des Ortsnamens leitet er sich aus dem slawischen "Kracac" = krächzen oder aber auch slawisch "Kraksa" = Zusammenstoß ab. 1271 wurde Krackow erstmalig erwähnt. Otto von Ramin schenkte den Franziskanern zu Stettin aus seinen Gütern zu Krackow eine Hebung von täglich vier Broden (Quelle: PUB II; Urkunde Nr. 947). Touristische Anziehungspunkte in Krackow sind der historische Nutzgarten, die Kirche (Feldsteinquaderbau) 13. Jh., zwei restaurierte Gutshäuser, der Fenn (ein ehemaliges Moorgebiet) und die Anbindung an den Oder-Neiße-Radfernweg. |
| Grundstück Die Größe des Grundstücks beträgt ca. 7.990 m². Hinter dem eigentlichen Hofgelände liegt der große ehemalige Haus- und Obstgarten. |
| Gebäude Der ehemalige Vierseitenhof besteht aus einem Bauernhaus und zwei Stallgebäuden, die den Hof seitlich eingrenzen. Parallel zum Bauernhaus stand am Ende des Hofes früher die große Scheune. Diese wurde in den 1980er Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen. Das Bauernhaus wurde um 1900 herum in massiver Bauweise errichtet. In den 1960er Jahren wurde es in zwei Wohnungen aufgeteilt. Anfang der 1980er Jahre erfolgten zwei Erweiterungsanbauten und der Teilausbau im Dachgeschoss. Die Gesamtwohnfläche beträgt ca. 160 m². Im Dachgeschoss können weitere ca. 40 m² Wohnfläche geschaffen werden. Das Wohnhaus steht auf einem Natursteinsockel. Die Kellerdecke des Teilkellers ist massiv. In den anderen Decken sind Holzbalken verbaut. Die Räume im Erdgeschoss haben eine Raumhöhe von ca. 2,40 m, im Dachgeschoss von 2,20 m. Der Teilkeller ist 1,80 m hoch. Die rechte Wohnung mit ihren ca. 92 m² Wohnfläche ist vermietet, sie besteht aus vier Zimmern davon drei im Erdgeschoss und eins im Dachgeschoss, einem Flur, einer Küche und einem Bad. Die Fußböden im Erdgeschoss sind teilweise betoniert und teilweise mit Dielung versehen. Die Räume werden mittels Kachelöfen beheizt. Der Raum im Dachgeschoss ist mit Dielung versehen. Die linke Wohnung mit ca. 66 m² besteht aus drei Räumen im Erdgeschoss, einer Küche mit Speisekammer, einen Flur, einem Bad und dem Windfang. Die Räume sind teilweise betoniert bzw. auch mit Dielung ausgestattet und haben Ofenheizung. Die Fenster des Hauses sind teilweise als Doppelkastenfenster ausgeführt, teilweise auch mit Einfachverglasung versehen. Das Gebäude muss komplett saniert werden. Rechts und links vom Hof stehen die beiden Stallgebäude. Das Stallgebäude auf der linken Seite wurde 1924 in Backsteinbauweise massiv errichtet und hat eine Nutzfläche von ca. 280 m² im Erdgeschoss und ca. 200 m² im Dachgeschoss. Im Giebel zur Dorfstraße befand sich früher ein kleines Büro. Das Gebäude ist mit Strom und Wasser erschlossen, es ist noch nutzbar muss aber saniert werden. Das Stallgebäude auf der rechten Seite ist jünger aber im Zustand schlechter. Es wurde 1937 errichtet und ebenfalls mit roten Backsteinen massiv erbaut. Es verfügt über zwei Anbauten, die aber beide baufällig sind. Die Nutzfläche beträgt ca. 130 m² im Erdgeschoss und ca. 100 m² im Dachgeschoss. Auch dieses Gebäude ist zu sanieren. |
| Erschließung Das Grundstück ist mit Wasser, Strom und Abwasser erschlossen. Vor dem Grundstück verläuft die asphaltierte Dorfstraße. Das Grundstück ist komplett eingezäunt. Die Hauptanschlüsse von Wasser, Abwasser und Strom sind erneuert worden. Im Haus selbst müssen die Medien komplett neu verlegt werden. |
| Kaufpreis 39.000,-EU |
| Courtage 7,14 % Käufercourtage (incl. MwSt.) vom Käufer zu zahlen |
| Objektnummer BUP 1553 |
| Hinweis Die rechte Haushälfte ist z. Zt. vermietet. |
Die vorstehenden Angaben beruhen auf Angaben des Eigentümers, für deren Richtigkeit wir, trotz sorgfältiger Bearbeitung keine Gewähr übernehmen können. |