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Immobilien - Bauernhöfe in Brandenburg

Zurueck zur Uebersicht

Ehemaliger Bauernhof am Rande des Rinluch
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Lage
16845 Dreetz
, OT Giesenhorst westl. Berlin
Das ehemalige Bauerngehöft liegt am Rande des Rhinluch in Giesenhorst einem Ortsteil der Gemeinde Dreetz. Der Ort mit seinen ca. 100 Einwohnern ist verwaltungsseitig in das Amt Neustadt Dosse im Landkreis Ostprignitz Ruppin eingebunden. Giesendorf gehört zu den zahlreichen Luchgemeinden, die im 18. Jahrhundert als Kolonistendörfer angelegt wurden. 1774 wurden auf der damals noch als ,,Auf dem Gierschlag' bezeichneten Fläche 16 holländer als Milchviehbauern und 14 fränkische Kolonisten als Hopfengärtner angesiedelt. Hopfen gedieh allerdings nicht in dieser Gegend und verschwand daher bald. Seit 1775 heißt das Dorf ,,Giesenhorst'. Der Name wurde angelegt vom Familienamen Giese, einem der ersten Siedler, sowie ,,Horst' = Erhebung. Die Gehöfte sind in Rhinnähe locker verstreut. In neuerer Zeit sind etliche Großstädter zugezogen, welche die Gehöfte vor allem als Zweitwohnung nutzen. 1950 wurde die ebenfalls 1775 gegründete Kolonie Siegrothsbruch mit dem Gemeindeteil Blumenau eingemeindet. Giesenhorst liegt ca. 10 km südlich der Pferdestadt Neustadt/Dosse und ca. 12 km westlich der Kleinstadt Friesack. Nach Berlin sind es ca. 65 km bis nach Nauen ca. 34 km. In Neustadt/Dosse und Friesack besteht Anschluss an das Regionalbahnnetz der Eisenbahn. Zum Dreetzer See sind es ca. 3km zum See in Kleßen ca. 5 km. Nicht weit entfernt von Giesenhorst (ca. 3 km) beginnt das Ländchen Rhinow mit seinem Höhenzug, den Rhinower Bergen.
Der ehemalige Bauernhof liegt auf einer leichten Anhöhe an der Straße nach Dreetz, die als Damm durchs Luch angelegt wurde in einer sehr ruhigen, man könnte fast bis auf das Haus auf der anderen Straßenseite sagen, Alleinlage. Die ersten Ursprünge des Gehöftes entstanden im 18. Jahrhundert und sind seit dem nachweislich. Mit fortschreitender Entwicklung und Verbesserung der Melioration wurden Ackerbau, Grünlandbewirtschaftung und Viehwirtschaft hier immer ertragreicher. Eine Haupteinnahmequelle wurde u. a. die Milch. Darum wurde auf dem Gehöft eine kleine Molkerei errichtet. In diesem heute noch existierenden Gebäude wurde 1906 der Betrieb aufgenommen. Mit Veränderung der wirtschaftlichen Lage musste die Molkerei etwa 1929/30 geschlossen werden. In der weiteren Folge wurde Landwirtschaft im Haupterwerb betrieben. Besonderes Hobby des letzten Bauern auf diesem Grundstück war die Pferdezucht und –haltung, die er mit Freude bis etwa 1980 betrieb.
Grundstück
Das Grundstück hat eine Größe von insgesamt ca. 12.644 m². Es untergliedert sich in den Hof mit Nebengebäuden und den Gartenbereich mit ca. 4.672 m², die direkt angrenzende Ackerfläche mit ca. 7.245 m² und den am rechten Grundstücksrand liegenden Wassergraben mit ca. 747 m². Die Ackerfläche ist bis zum 30.06.2018 verpachtet. Sollte Interesse an einer vorzeitigen Nutzung bestehen, ist dies möglich. Die Straßenfront beträgt ca. 70 m. Links vom Haus wie auch hinter der ehemaligen Molkerei und dem Stallgebäude liegt der ehemalige Hausgarten von hier aus hat man einen weiten Blick ins Land über Felder und Wiesen.
Gebäude
Der ehemalige Bauernhof besteht aus dem mit dem Giebel zur Straße stehendem um 1900 massiv errichtetem Bauernhaus, dem längs zum Hof stehendem um 1906 massiv errichtetem ehemaligen kleinen Molkereigebäude, einem daneben stehendem ebenfalls um 1900 massiv errichtetem Stallgebäude sowie einer quer zur Straße nur noch in den Umfassungsmauern stehenden ehemaligen Scheune. Das teilunterkellerte mit einige Stuckteilen verzierte Bauernhaus hat eine Wohnfläche von ca. 120 m². Es unterteilt sich in das Erdgeschoss und das teilweise ausgebaute Dachgeschoss. Im Erdgeschoss existieren 4 Zimmer mit Ofenheizung, die Küche, ein Bad, die Diele, ein Abstellraum und eine Veranda. Das Wohnhaus besteht zu großen Teilen noch aus Originalteilen der Entstehungszeit u. a. bei den Fenstern, den Dielenböden, den Türen innen wie außen und auch den Fliesen in der Diele. In den 1970er Jahren wurde zur Hofseite eine Veranda angebaut. Im Dachgeschoss stehen zwei Kammern mit Ofenheizung zur Verfügung, der Rest des Dachbodens wurde bisher als Abstellfläche genutzt. Das Haus muss insgesamt saniert werden. Das kleine ehemalige Molkereigebäude auf dem Hof wurde als Backsteinbau errichtet und ist voll unterkellert. Die Kellerdecke ist als massive Kappendecke ausgeführt. Das Gebäude verfügte bis 1945 über eine Zentralheizung, die später aber abgebaut wurde. Es hat einige Schäden im Dachbereich die aber reparabel sind. Der neben der ehemaligen Molkerei stehende Stall ist ebenfalls in Backstein errichtet aber im Dachbereich nur noch durch einen kompletten Ersatz zu sichern oder im Notfall abzureißen. Von der Scheune, die längs zum Wohnhaus den Hof abgrenzt, stehen nur noch die Mauern. Hier ist je nach Notwendigkeit und Bedarf zu entscheiden, ob ein Abriss oder ein Neuaufbau in Frage kommt.
Erschließung
Haus und Grundstück sind mit Strom, öffentlichem Trinkwasser und Telefon erschlossen. Eine Satellitenanlage versorgt das Haus mit einem Fernsehanschluss. Für das Abwasser wird eine Sammelgrube genutzt. Für die Wärmeerzeugung stehen Kachelöfen zur Verfügung. Warmwasser im Bad und in der Küche werden über Elektroboiler erzeugt. Die Zufahrt zum Hof und der Zugang zum Haus sind befestigt. Die Straße vor dem Haus ist asphaltiert. Haus und Hof können auch mittels eines eigenen Brunnens mit Wasser versorgt werden.
Kaufpreis
27.000,-EU
Courtage
2.380,-EU Käufercourtage (incl. MwSt.)            
Objektnummer
BUP 1564
Hinweis
Geklärte Eigentumsverhältnisse.

Die vorstehenden Angaben beruhen auf Angaben des Eigentümers, für deren Richtigkeit wir, trotz sorgfältiger Bearbeitung keine Gewähr übernehmen können.

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