Lage
15837 Radeland bei Baruth südl. Berlin
Im Süden von Berlin, zwischen dem Baruther Urstromtal und großen ursprünglichen
Waldgebieten, liegt das Dorf Radeland. Der Ort mit seinen ca. 200 Einwohnern liegt im Amt
Baruth, das dem Landkreis Teltow-Fläming angehört. Mit den in der Nachbarschaft
liegenden Seengebieten von Teupitz und Lindenbrück, den ausgedehnten Kiefernwäldern, dem
idyllischen Baruther Urstromtal und der abwechslungsreichen Landschaft mit Höhenzügen
und flachen Landstrichen, ist das Gebiet um Baruth ein Ort der Ruhe und Erholung bietet
und zugleich verkehrsgünstig erschlossen ist. Der Ort slawischen Ursprungs wurde 1422
erstmals als "Im dorffe radelandt" urkundlich erwähnt. Der Ort besteht aus dem
Dorf selbst und seit 1928 aus der "Siedlung", die idyllisch im Wald gelegen ist,
und dem "Ausbau". Seine Landschaft ist gekennzeichnet durch Moor, Busch, Gräben
sowie Sanddünen als Endausläufer der letzten Eiszeit. 1807 brannte in Radeland alles ab.
Bis 1815 gehörte Radeland zum Königreich Sachsen. Als älteste historische Zeugnisse
sind seit dem Brand nur die Schule und der 1897 erbaute Glockenturm erhalten geblieben.
Das Dorf wurde in einer runden Form angelegt, in deren Mitte sich der Dorfanger befindet.
Der ehemalige Hof befindet sich unmittelbar am Dorfanger in sehr ruhiger Randlage. Die
Gemeinde Radeland liegt verkehrsgünstig zwischen der B96 (ca. 5 km) und der A13 (ca. 4
km). Die schnellste Verbindung nach Berlin Mitte (ca. 65 km) besteht mit dem Auto über
die Anschlussstelle Baruth an der Autobahn A13. Mit der Regionalbahn vom Bahnhof Baruth
erreicht man mit ca. 70 Min. Fahrzeit den Berliner Hauptbahnhof. Eine gute Verbindung
besteht auch über die durch den Nachbarort Baruth führende Bundesstraße 96, auf der man
in Richtung Berlin schnell die nahen Orte Wünsdorf und Zossen erreicht. Sämtliche
Versorgungswünsche und weitere Dienstleistungen können in Baruth bzw. im nahen Wünsdorf
oder Zossen in Anspruch genommen werden. |
Grundstück
Die Familie Vostell hatte sich nach langem Zögern entschlossen, das Areal zu
veräußern. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 3.800 m². Es untergliedert
sich in die frühere Hofstelle, mit 1.500 m², auf der auch die Halle steht und das
ehemalige Gartenland mit ca. 2.300 m². |
Gebäude
Das Anwesen des ehemaligen Vierseitenhofes wurde 1991 von dem bekannten
zeitgenössischen Künstler Prof. Wolf Vostell erworben und zu einer Werkstatt für
Malerei, Installationen und Skulpturen ausgebaut. Aus diesem Grund hat er die Ruine des
Bauernhauses abreißen und an deren Stelle eine Werkstatthalle mit den Maßen 15 m x 17 m
und 10 m hoch errichten lassen. In dieser Halle wurden bis zu seinem Tod 1998 weltweit
bekannte Kunstinstallationen vorbereitet sowie Kunstprojekte geplant und realisiert. Die
Stahlskelettkonstruktion der Halle erlaubt es, diese auch wieder abzubauen und an einem
anderen Standort zu errichten. Die Halle verfügt über eine Nutzfläche von 255 m² und
ein großes Zufahrtstor. Links neben dem Werkstattgebäude stand das ehemalige
Stallgebäude, das der Künstler als Lager, Büro und kleineren Arbeitsraum nutzte. Es
soll 2010 wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Die hinter der Werkstatthalle stehende
Scheune ebenfalls. Hinter der Halle liegt das ehemalige Gartenland. |
Erschließung
Das Grundstück ist mit Strom, Wasser, Abwasser und Telefon erschlossen. Das vor
dem Grundstück verlaufende Rondell und die Zufahrt zum Hof sind befestigt. Das
Hofgrundstück ist komplett eingezäunt. |
Kaufpreis
Der Kaufpreis für das Grundstück inkl. Halle beträgt 79.000,-EUR |
Courtage
7,14 % Käufercourtage (incl. MwSt.) Int. BUP |
Objektnummer
BO 1505 |
Hinweis
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