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Zurueck zur Uebersicht

Herrlicher, denkmalgeschützter Fachwerk - Vierseitenhof


Lage 06712 Döschwitz bei Zeitz
Der Resthof liegt in Döschwitz einem Dorf zwischen Altenburg und Zeitz im Burgenlandkreis nicht weit von der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen entfernt. Der Ort Döschwitz hat ca. 240 Einwohner und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Droyßiger Zeitzer Forst. Döschwitz ist historisch landwirtschaftlich geprägt. Es existieren mehrere Bauernhöfe und eine Reihe kleinerer Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe. Der Ort besitzt eine sehr ansprechende Sportstätte mit Sportplatz, Sportlerheim und Kegelbahn. Von Döschwitz sind es ca. 7 km bis Zeitz und ca. 15 km bis zur Kreisstadt Naumburg. Am Ort führt die Bundesstraße B180 vorbei und ermöglicht so eine schnelle Busverbindung nach Zeitz und zur ca. 8 km entfernten Autobahnauffahrt Naumburg/Osterfeld. Per Zug kann man Döschwitz über das nahe Zeitz erreichen.
Der Resthof befindet sich im alten Ortskern von Döschwitz und gehört zum historischen Teil des Ortes in unmittelbarer Nähe von Kirche, Pfarrhaus und Friedhof. Der Hof mit seiner ruhigen Ortslage und geringem Durchgangsverkehr ist von weiteren Hof- und Wohngrundstücken umgeben die aber nur an einer Seite direkt ans Grundstück angrenzen ansonsten wird das Grundstück vom Weg zur Dorfkirche, zum Dorfplatz und zu den nachbarlichen Hofgärten abgegrenzt.
Grundstück Das Grundstück mit seinen 1.522 m² ist mit ca. 405 m² Gebäudeflächen überbaut. Bauliche Maßnahmen und die Sanierung sind mit dem zuständigen Denkmalschutzamt des Burgenlandkreises in Naumburg abzustimmen.
Gebäude Bei dem seit 1997 unter Denkmalschutz stehenden Hof handelt es sich um einen ehemaligen Vierseitenhof mit dem historische Beinamen „Meierhof“. Laut der Chronik der Dörfer wird der Hof bereits im Mittelalter erwähnt und als „Erbzins- und Hintersättlergut“ aufgeführt. Die große Hofscheune wurde 1958 durch einen Brand zerstört und die Ruine wurde 1972 abgerissen. Da das Grundstück im Innenbereich der Gemeinde liegt und als Bauland klassifiziert ist, könnte auch die abgetragene Scheune mit ihren ehemals ca. 300 m² Nutzfläche aufgebaut und damit die historische Gliederung des Hofes wieder hergestellt werden. Teile des an das Wohnhaus angrenzenden Stallgebäudes wurden ab 1972 zu Wohnzwecken umgebaut. Derzeit existieren auf dem trapezförmig gegliederten Grundstück 7 Gebäude unterschiedlicher Nutzungsart.Altwohnhaus: Dieses teilunterkellerte zweigeschossige ca. um 1800 erweiterte Gebäude (ein genaues Alter ist nicht bekannt) mit seinen ca. 200 m² Wohnfläche diente früher als Wohnhaus der bäuerlichen Familien ist in seiner Substanz erhaltbar und um heutigen Wohnansprüchen und der Erhaltung des Gebäudes gerecht zu werden weiter zu sanieren. Das Dach und die Giebel sind 2005 denkmalgerecht saniert worden. Wirtschaftsgebäude: Hier handelt es sich um ein zweigeschossiges, nicht unterkellertes ca. 1880 errichtetes Gebäude mit einer Nutzfläche von ca. 120 m², das Gebäude diente bisher als Futterraum, Stallung, Abstellraum, Waschküche und Sanitärteil für das Altwohnhaus da es mit diesem Gebäude über das Obergeschoss direkt verbunden und zugänglich ist. Das Dachgeschoss ist auch in diesem Gebäudeteil nicht ausgebaut. Ausbaugebäude (ehemals Stall): Das frühere ebenfalls um ca. 1880 errichtete Stallgebäude wurde beginnend 1972 im Obergeschoss zu einer Wohnung ausgebaut. Das Gebäude mit seinen ca. 160 m² Nutzfläche davon ca. 85 m² Wohnfläche ist nicht unterkellert und kann im Dachgeschoss noch ausgebaut werden. Die bestehende Wohnung im Obergeschoss kann ohne sehr großen Aufwand für eine kurzfristige Nutzung wieder hergerichtet werden. Weiterhin existieren auf dem Grundstück noch eine ca. 30 m² große Garage, ein ca. 40 m² großer Schuppen, eine ca. 45 m² große Nebenscheune und eine überdachte ca. 4 m² große Viehwaage. Im Rahmen der denkmalgerechten Sanierung des Hofes und seiner Gebäude sind bei Landkreis entsprechende Anträge auf Förderung eingereicht, die ein neuer Eigentümer übernehmen kann.
Erschließung Das Hofgrundstück ist mit Strom, Wasser, Telefon erschlossen. Auf dem Hof liegt ein neu verlegter Abwasseranschluss an. Er muss noch an das Haus angeschlossen werden. Die Beheizung der Wohnräume erfolgt mit Öfen bzw. für die neue Wohnung über eine Schwerkraftzentralheizung. Die vor dem Grundstück verlaufende Straße wurde neu angelegt. Der Anliegerbeitrag von ca. 3000,- € wurde durch die Eigentümerin entrichtet. Das Hofgrundstück wird im Wesentlichen durch die aufstehenden Gebäude eingefriedet. Das Grundstück verfügt über eine historische Toreinfahrt.
Kaufpreis Die Kaufpreisvorstellungen der Eigentümerin für die Hofstelle betragen 46.000,-EU. Die Sanierung für das Dach und die Giebel des Altwohnhaus haben bereits 25.000,-EU gekostet.
Courtage 7,14 % Käufercourtage (incl. MwSt.)           Int. BUP
Objektnummer BUP 1209
Hinweis Geklärte Eigentumsverhältnisse

Die vorstehenden Angaben beruhen auf Angaben des Eigentümers, für deren Richtigkeit wir, trotz sorgfältiger Bearbeitung keine Gewähr übernehmen können.

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